2006

.. Judith.P.Fischers bevorzugte Werkstoffe sind weiche Kunststoffmaterialien, Rundschnüre, die in der Industrie als Dichtungsmaterial eingesetzt werden, mit PU-Schaum gefüllte Latexhandschuhe oder Silikon. Ihre Formen, wenngleich zunächst autonom aus dem Material entwickelt, nehmen in einer Art assoziativem Verfahren Bezug auf Motive aus der Natur. Andere Werkgruppen werden aus dem Material der Fotographie entwickelt, wie "bodyscapes", wo die Form aus Detailaufnahmen des Körpers der Künstlerin hervorging. Ihre computergenerierten Fotomorphings, die seit einigen Jahren im Kontext ihrer Objekte entstehen, sind eine Erweiterung der Skulptur im Medium der Fotographie...

Silvie Aigner
(Zeitgenössische Positionen in der Österreichischen Kunst  zwischen Kontinuität und Konfrontation, 2006, Museum Essl)

 

Traumkissen 2